depot.K e.V.

Kunstprojekt Freiburg – Kunst · Musik · Literatur

    
Konzerte und Lesungen

17.10.2026, 19 Uhr
Will Bartlett meets Sandi Kuhn
Will Bartlett (pno) & Sandi Kuhn (sax)
Will und Sandi treffen sich zum ersten Mal auf der Bühne, um ihre gemeinsame Liebe zu Komponisten wie Cole Porter, Billy Strayhorn und Thelonious Monk sowie zu ihren eigenen Kompositionen zu entdecken.
 
31.10.2026, 19 Uhr
Soirée Text & Ton
Cyrill Scott: "Der Junge mit den lichten Augen"
mit Werken von Cyrill Scott
Sven Hinz (Rezitation) | Antoine Billet (Violoncello) | Ryo Yamanishi (Klavier)
 
01.11.2026, 11 Uhr
Matinée Text & Ton
Cyrill Scott: "Der Junge mit den lichten Augen"
mit Werken von Cyrill Scott
Sven Hinz (Rezitation) | Antoine Billet (Violoncello) | Ryo Yamanishi (Klavier)
 
07.11.2026, 19 Uhr
Andante con moto
Ensemble "Seconda Vista": Rémi Alarçon und Ulrike Winkler (Violinen), Martin Rupp und Kaori Yano (Violen), Tomohisa Yano (Violoncello)
W. A. Mozart: Streichquintett g-moll KV 516 | Max Bruch: Streichquintett Es-Dur (1918)

W. A. Mozart schrieb sechs Streichquintette, in Anlehnung an Boccherini jeweils mit zwei Violen. Bei dem frühesten (KV 174) aus dem Jahr 1773 handelt es sich noch um ein Divertimento. Das Quintett KV 406 stellt eine eigenhändige Umarbeitung der Bläserserenade KV 388 von 1782 dar. Die vier restlichen (KV 515, 516, 593 und 614) sind späte Werke aus den Jahren 1787-91. Das g-moll-Quintett KV 516 vom Mai 1787 ist - verglichen mit dem Schwesterwerk in C-Dur (KV 515) und dem Charakter der Tonart bei Mozart entsprechend - dunkel und melancholisch, gelegentlich auch abgründig geprägt. Dies gilt partiell auch für den dritten Satz, ein durchgängig mit Dämpfern zu spielendes "Adagio ma non troppo" in Es-Dur. Lediglich das nach G-Dur aufgehellte Finale, dem allerdings eine schwermütige Adagioeinleitung vorangeht, zeigt eine heitere Durchströmung.
In den letzten drei Jahren vor seinem Tod komponierte Max Bruch (1838-1920) zwei Streichquintette (a-moll und Es-Dur) sowie ein weiteres, das er zu einem Streichoktett umarbeitete. Das Streichquintett Es-Dur entstand im Dezember 1918 und wurde für den berühmten Geiger und Joseph-Joachim-Schüler Willy Hess (1859-1939) geschrieben. Dementsprechend ist der Part der ersten Violine anspruchsvoller als die übrigen Stimmen gestaltet. Das Quintett galt seit 1937 als verschollen, bis 1991 ein Privatsammler dem Herausgeber der Henle-Ausgabe (München 2008), Christopher Fifield, eine Abschrift des Werkes vorlegte. Im Juli 2008 fand die späte posthume Uraufführung durch das Henschel Quartett, verstärkt durch den Bratschisten Kazuki Sawa, in der Londoner Wigmore Hall statt. In seinem von einer bemerkenswerten Klangschönheit geprägten Es-Dur-Quintett greift der achtzigjährige Komponist auf ästhetische Prinzipien aus den 1860er Jahren zurück und unterfüttert es mit Zitaten aus seiner ersten und dritten Sinfonie (1868 bzw. 1883) sowie aus dem Doppelkonzert für Klarinette und Viola von 1911.

Ensemble „Seconda Vista“
Seit vielen Jahren trifft sich ein Kreis von professionellen Freiburger MusikerInnen, um neben ihrer beruflichen Tätigkeit als Orchestermusiker und als Musikpädagogen gemeinsam Kammermusik zu spielen und zu genießen. Unser Genuss entsteht durch das gemeinsame Musizieren der herrlichen Quintette vom Blatt, also ohne Probe als „Prima-Vista-Spiel“, spontan und aus dem Moment heraus. Ab und zu geht das Ensemble auch an die Öffentlichkeit und gibt Konzerte – dafür wird dann selbstverständlich geprobt. Dann wird das „Ensemble Prima Vista“ zum „Ensemble Seconda Vista“.
 
21.11.2026, 19 Uhr
Prisma: Gegenwartsmusik für Streichquartett
NeoQuartet (Danzig): Karolina Piątkowska-Nowicka und Paweł Kapica (Violine), Michał Markiewicz (Viola), Krzysztof Pawłowski (Violoncello)
Horațiu Rădulescu (1942–2008): Streichquartett Nr. 5 “before the universe was born” | Tobias Eduard Schick (*1985): Streichquartett (Relief) | Ernst Helmuth Flammer (*1949): Hommage à Georg Katzer | Franz Jochen Herfert (*1955): Itidra für Streichquartett | Filip Gołdanowski (*2008): Streichquartett

Wie ein Prisma das Licht zu bündeln und zugleich in die einzelnen Farben seines Spektrums aufzubrechen vermag, kann Musik die schillernde Vielfalt unserer Gegenwart zum Klingen bringen. Einzelne Gesten treten aus einem vielstimmigen Gewebe hervor, unscheinbare Momente geraten in Nachbarschaft zu Ereignissen, in denen sich wesentliche Fragen zu verdichten scheinen. Im Zentrum des Konzerts steht Horațiu Rădulescus selten gespieltes Fünftes Streichquartett “before the universe was born” – ein epochales Werk der spektralen Musik, dessen schillernde Klangströme es zu einer Meditation über die großen Fragen der Existenz werden lassen.
 
22.11.2026, 11 Uhr
Matinée-Lesung
"Etwas wie ein Koffer, aus dem ein Hemdzipfel schaut"
Walle Sayer (Lesung und Gespräch)
Andrii Sokolvak (Akkordeon)
Der vielfach ausgezeichnete "schwäbische Poet" Sayer stellt seinen neuen Lyrik-Band vor. Gelobt für das Wunder der Verständlichkeit, die im Wort- und Vers-Inneren ein Fenster aufreißt, durch das die frische Luft von Fremdheit strömt, beglückt er seit Jahrzehnten sein Publikum.
Andrii Sokolvak begleitet die Lesung musikalisch mit Stücken von Astor Piazzolla und Domenico Scarlatti | Moderation: Daniela Engist
 
06.12.2026, 11 Uhr
Matinée-Lesung
„Aber am schlimmsten ist dein Schweigen“
125 Jahre Buddenbrooks von Thomas Mann
Vortrag Susanne Fritz
 
12.12.2026, 19 Uhr
Sechs Jahrhunderte auf sechs Saiten
Solo-Rezital Václav Hřebec (Gitarre)
Werke von Francesco da Milano, Napoléon Coste, Václav Hřebec u. a.
 
19.12.2026, 19 Uhr
Kompass live at depot.K
Kompass Ensemble (Freiburg)
Errikos Sidiropoulos-Velidis (E-Gitarre) | Alisa Ponomarenko (Viola) | Elena Ralli (Klangregie)
Giannis Giannopoulos: connectivity, discovery, clocking, subscriptions, latency (2026) für Solo Performer | Elena Ralli: XYZ (2026) für variable Musiker und Live Elektronik
 
30.01.2027, 19 Uhr
Percaso String Quartet
Programm wird später bekanntgegeben
 
13.02.2027, 19 Uhr
Hemkomst
Liederabend
Luzia Ernst (Mezzosopran) & Lucas Huber Sierra (Klavier)
Werke von Edvard Grieg, Jean Sibelius und Richard Strauss
 
20.03.2027, 19 Uhr
Klavierabend
Michael Nuber

 
17.04.2027, 19 Uhr
Castillo Interior
Duoabend
Simone Roggen (Violine) & Karolina Öhman (Violoncello)
Pēteris Vasks: Castillo Interior (2013) | J. S. Bach: Präludien (Auswahl) aus dem "Wohltemperierten Klavier" (Bearbeitung) | Béla Bartók: Aus den 44 Duos für zwei Violinen Sz 98 (1931) (Bearbeitung) | Zoltán Kodály: Duo op. 7 (1914)
 
24.04.2027, 19 Uhr
Jazzkonzert
Chamber Jazz Quartet (Freiburg)
 
08.05.2027, 19 Uhr
Klavierabend
Andrea Kauten
Werke von J. S. Bach, Frédéric Chopin und Modest Mussorgsky
 
29.05.2027, 19 Uhr
Klavierquartette
Ingo Ziemke (Violine), Carlos Cota Lopez (Viola), Armando Renzi (Violoncello), Aziz Kortel (Klavier)
Camille Saint-Saëns: Quartett Nr. 2 B-Dur op. 41 (1875) | Johannes Brahms: Quartett Nr. 3 c-moll op. 60 (1875)
 
12.06.2027, 19 Uhr
Irmgards Lust
Duoabend Martin Lau (Violine) & Mathieu Bech (Klavier)
Programm wird später bekanntgegeben
 
17.07.2027, 19 Uhr
berlin characters
Kammermuik von Berliner Komponisten des 18. Jahrhunderts
ensemble frank&frei: Sophia Kind (Traversflöte), Swaantje Kaiser (Violine), David Neuhaus (Violoncello), David Henkelman (Cembalo)
Werke von C. P. E. Bach, C. G. Krause, J. G. Janitsch und J. Ph. Kirnberger
Das seit 2019 bestehende Ensemble widmet sich mit diesem Programm ausgewählten Komponisten der sogenannten „Berliner Schule" - Musik voller Empfindsamkeit, stark kontrastierender Emotionen und vielfältiger Klangfarben. Exquisite Triosonaten, die von großer kompositorischer Handwerkskunst zeugen, wechseln sich ab mit ensembleeigenen Arrangements für Traversflöte, Geige, Cello und Cembalo von J. P. Kirnbergers "Les charactères de danse".
 
18.09.2027, 19 Uhr
Klavierabend
Oleksandr Shykyta (Münster)
Programm wird später bekanntgegeben
 
23.10.2027, 19 Uhr
Die Elegien von Chu
Klavierabend Rafael Orth
Gustav Friedrichssohn: Die Elegien von Chu (2020-25) | Ludwig van Beethoven: Streichquartett cis-moll op. 131 (1825-26) [Bearbeitung: Rafael Orth]
 


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